GeoInformationszentrum

Der erste Blick ins GeoPark Informationszentrum eröffnet die Welt des Kyffhäuser Gebirges und des Umlandes mitsamt der einzigartigen Gesteinswelt.

Mit Hilfe eines Audioguides, der über das eigene Smartphone zu bedienen ist, kann die gesamte Ausstellung auch in deutscher und englischer Sprache angehört werden. Sie wählen die jeweilige Station aus, an der Sie gerade stehen, und lauschen.

Der zeitweise Blick auf den Boden zeigt Ihnen den Weg. Die Stationen sind beschriftet, damit Sie und Ihr Audioguide immer wissen, wo Sie sich gerade befinden.

Auf großen Informationstafeln finden Sie nicht nur wissenswertes über die Geologie des GeoParks, sondern auch über seine einmalige botanische Vielfalt und einzigartige Tierwelt.

Wenn Sie dazu mehr erfahren möchten, lohnt sich immer ein Besuch im und beim Naturpark Kyffhäuser.

An Touchpads können Sie tiefgreifendere Informationen und Bildmaterial bekommen. Sie können hier zwischen deutscher und englischer Sprache wählen, oder das Kindermenü aufrufen.

Der Rabe Rabanus gibt an jeder Säule und jedem Touchpad spannende Rätsel und Fragen auf.

Neben der Geologie ist auch die Archäologie in unserem GeoPark sehr wichtig und so können Sie im Archäologenzelt alles über die Arbeit eines Archäologen lernen.

Rufen Sie doch einfach mal die zuständigen Archäologinnen und Archäologen an, die spektakuläre Ausgrabungen auf dem Gebiet des GeoParks Kyffhäuser getätigt haben. Lassen Sie sich von den Funden erzählen und tauchen Sie so in die Vergangenheit ein.

Wenn der Tag schon anstrengend und bewegungsintensiv war, dann setzen Sie sich hin und schauen Sie sich um.

Aber Achtung!!

Entscheiden Sie sich gut, auf welches Touristische Highlight Sie sich setzen wollen.

Damit auch die Jungen und jung Gebliebenen voll auf Ihre Kosten kommen, können Sie sich an unserer Sagenstation zurückziehen. Setzen Sie sich auf das Sofa und entscheiden Sie, in welche Sagenwelt des GeoParks Kyffhäuser Sie eintauchen wollen.

Soll es die Legende um Kaiser Barbarossa sein, oder doch lieber die der zwei Riesen?

Verschiedene Landschaften auf kleinem Raum!

Die Vielfalt der hügeligen Landschaft um das Kyffhäusergebirge verdanken wir der Heraushebung der "Hermundurischen Scholle" vor etwa 95 Mio. Jahren. Wechselhaftes Klima über Jahrmillionen veränderte die damaligen Gebirge zu ihrer heutigen Form. Zuletzt prägten die Eiszeiten den GeoPark Kyffhäuser. Bis heute wirkt die Salzauslaugung im Gebiet, weshalb die Auenlandschaften um das Kyffhäuser-Gebirge noch immer leicht sinken.

GeoPark Kyffhäuser: Geologie macht Geschichte

Der GeoPark Kyffhäuser ist ein altes Siedlungsgebiet: Schon der Urmensch von Bilzingsleben fühlte sich hier vor beinahe 400.000 Jahren wohl. Im Mittelalter war das Gebiet als Regierungssitz mit seinen zahlreichen Pfalzen bedeutsam. Auch der Abbau von Bodenschätzen wie Sandstein, Kupfer oder Salz prägte die Geschichte der GeoPark-Region.

Geologie stiftet an - Engagement für die Region

Das ehrenamtliche Engagement für eine Region mit großartigem geologischem Erbe verbindet die Mitglieder des Vereins „GeoPark Kyffhäuser e.V.“. Ein großes Ziel des im Oktober 2004 gegründeten Vereins ist es, die Geologie des GeoParks Kyffhäuser erlebbar zu machen. In diesem Sinne entstanden seit 2005 nach und nach verschiedene Angebote, die Sie unter „GeoErlebnisse“ finden.
In regelmäßigen Sitzungen (Vorstand, Fachbeirat) entwickelt der Verein Projektideen, die gemeinsam mit Fachkräften und engagierten Akteuren der Region umgesetzt werden. Einmal jährlich findet die Mitgliederversammlung statt, in der über laufende Projekte berichtet wird.

Nachfolgend finden Sie die Mitglieder des Vorstandes sowie des Fachbeirates . Möchten Sie mitarbeiten und Mitglied werden, melden Sie sich bitte unter „Kontakt“.

Unsere Satzung und Beitragsordnung geben weitere wichtige Informationen zur Mitgliedschaft.

Mitgliedsgemeinden:

  • Kyffhäuserkreis
  • Sondershausen
  • Gemeinde Kyffhäuserland
  • Bad Frankenhausen
  • VG Kindelbrück
  • An der Schmücke
  • Artern
  • Roßleben-Wiehe
  • Rastenberg
  • Kelbra

Vorstand:

  • Frau A. Hochwind-Schneider (Vorsitzende)
  • Herr K. Hoffmann (Bürgermeiser Kyffhäuserland | Stellv. Vorsitzender)
  • Herr L. Bornkessel (Bürgermeister der Stadt Kelbra)
  • Herr M. Deichstetter (Landratsamt Kyffhäuserkreis)
  • Herr J. Fischer (Barbarossahöhle)
  • Herr S. Grimm (Bürgermeister der Stadt Sondershausen)
  • Herr J. Pusch (Leiter der Naturparkverwaltung Kyffhäuser - Südharz)
  • Herr S. Sauerbier (Bürgermeisterin der Stadt Roßleben-Wiehe)
  • Herr J. C. Schmiereck (Erlebnisbergwerk Sondershausen)
  • Herr M. Strejc (Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen)

Fachbeirat:

  • Jörg Bodenstein (Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Beratung GeoParkförderung)
  • Gunther Braniek (Geschäftsstelle der CDU Fraktion im Thüringer Landtag)
  • Enrico Brühl (Steinrinne Bilzingsleben)
  • Hans-Jürgen Fischer (Barbarossahöhle)
  • Alexandra Forner (Landratsamt Kyffhäuserkreis, Amt für Tourismus und Kultur, Beratung im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)
  • Knut Hoffmann (Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, stellv. Vorsitzender)
  • Marion Kaps (privat)
  • Lutz Koch (Naturparkverwaltung Kyffhäuser)
  • Antje Kuchenbecker (Regionalmuseum Bad Frankenhausen, Museologin)
  • Markus Meißner (privat)
  • Mareike Naylor (GeoPark Managerin / Naturparkverwaltung Kyffhäuser)
  • Carola Müller-Niemann (Stadt Bad Frankenhausen, Bau- und Ordnungsamt)
  • Daniela Ott-Wippern (LEADER/Förderung im ländlichen Raum)
  • Wolfgang Sauerbier (Botschafter des Naturpark Kyffhäusers)
  • Thomas Schlufter (Landratsamt Kyffhäuserkreis, Untere Naturschutzbehörde, Planung und praktische Umsetzung zur Pflege von GeoTopen)
  • Stephan Schulze (Landratsamt Sömmerda)
  • Claudia Langhammer (Leiterin Stabsstelle Kultur, Tourismus, Wirtschaftsförderung/ Stadtverwaltung Sondershausen)
  • Ingo Weidenkaff (Tourismusverband Thüringer Becken)

GeoPark Kyffhäuser anerkannt als „Nationaler GeoPark“

Nach jahrelangem Engagement war im Juli 2009 das Ziel erreicht: Der ehemalige Vereinsvorsitzende Peter Hengstermann nahm die Urkunde zur Anerkennung des GeoParks Kyffhäuser als Nationaler GeoPark entgegen.

„Die Zertifizierung als Nationaler GeoPark ist eine besondere Auszeichnung für die Region. Damit wird nicht nur anerkannt, dass es hier einen besonderen geomorphologischen Formenschatz gibt, sondern auch gewürdigt, wie Gästen und Besuchern dieser natürliche Reichtum zugänglich gemacht wird“, erklärte Gerold Wucherpfennig (zu der Zeit: Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien) anlässlich der Übergabe der Zertifizierungsurkunde in der Barbarossahöhle.

Seit Dezember 2022 wurde die Zertifizierung für weitere 5 Jahre verteidigt.

Was ist ein Nationaler GeoPark?

Nationaler GeoPark

Die Auszeichnung „Nationaler GeoPark“ wird von der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, dem Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, verliehen.

Um das Prädikat Nationaler GeoPark tragen zu dürfen, muss ein Gebiet geologische Sehenswürdigkeiten (Geotope) beherbergen, die von regionaler und nationaler geowissenschaftlicher Bedeutung, Seltenheit oder Schönheit sind. Darüberhinaus sollen die Geotope charakteristisch für eine Landschaft sein und beispielhaft für die geologische Entstehungsgeschichte der Region stehen. Denn zu den Aufgaben von Nationalen GeoParks gehört es, Geologie erlebbar zu machen. Das heißt: Geologie und die Verbindung zu anderen Lebensbereichen am konkreten Beispiel zu veranschaulichen.
Zusätzlich zu den geologischen sind in den Gebieten der Nationalen GeoParks auch archäologische, historische oder kulturelle Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In den GeoParks sollen sich die Ziele des Natur- und Umweltschutzes mit der Förderung regionaler Wirtschaftsentwicklung sozialverträglich verbinden.

Ein Nationaler GeoPark hat klar definierte Grenzen und eine klar definierte Verwaltungsstruktur.
Die Begutachtung und Zertifizierung eines Nationalen GeoParks wird nach den Vergaberichtlinien des Bund-Länder-Ausschusses Bodenforschung durch die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung durchgeführt. Das Zertifikat ist auf fünf Jahre begrenzt und muss nach dem Ablauf dieser Zeitspanne verteidigt werden.

Mehr zur GeoUnion, Alfred-Wegener-Stiftung: www.geo-union.de und zu den Nationalen GeoParks in Deutschland: www.nationaler-geopark.de

Nationale GeoParks in Deutschland